Evangelisch-reformierte Kirche Westminster Bekenntnisses in Winterthur

Die Versöhnung Josefs mit seinen Brüdern

Predigt zu 1. Mose 42-45.

Frieden schaffen im Gespräch

Jimmy Carter, 1977 – 1981 Präsident der Vereinigten Staaten, ist als Vermittler des Nahostkonflikts in die Geschichte eingegangen. Auf den familieneigenen Baumwoll- und Erdnussplantagen seit jungen Jahren auf seine verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet, ist der bekennende Christ durch Gottes Vorsehung an einen besonderen Punkt in der Geschichte gestellt worden. 1978 war er massgeblich an den Friedensverhandlungen zwischen den Erzfeinden Ägypten und Israel beteiligt. Für seine Bemühungen um Frieden erhielt er 2002 den Friedensnobelpreis. Politologen haben die Erfolgsfaktoren der Verhandlungen auf Camp David herausgearbeitet: Isolation, Intimität, Entschärfung von Spannungen und Informalität. In seinem Buch „Frieden schaffen im Gespräch: Ein Impuls für die nächste Generation“ (Flensburger Hefte Verlag: Flensburg, 1997) blickt Carter auf den Vermittlungsprozess zurück. Unvergesslich ist mir eine Szene, als Carter in einem heiklen Moment die Fotos von den drei Staatsoberhäuptern für die acht Enkelkinder von Menachim Begin persönlich unterzeichnete und ihm in seinem Bungalow vorbeibrachte (ebd. S. 29).

Wir können von solchen Ereignissen zweifellos viel lernen. Es ist Gottes erhaltender Gunst zu verdanken, dass den beiden verfeindeten Ländern Friede geschenkt wurde. Es gibt jedoch eine Versöhnung, die noch weit über innerweltlichen Frieden hinausgeht. Es geht um die Wiederherstellung der durch die Sünde zerstörten Beziehung zu Gott. Paulus spricht vom Versöhnungswerk, das von Gott ausgeht und durch seinen Sohn Jesus Christus ausgeführt wurde. Jeder Versöhnte hat einen Dienst empfangen, andere Menschen zur Versöhnung mit ihm aufzurufen (2Kor 5,17-21). Es geht also nicht in erster Linie um einen bestimmten Prozess oder sogar um eine spezifische Methode, sondern um das Werk einer Person. Jesus schuf durch sein stellvertretendes Opfer die Voraussetzung für die Versöhnung mit Gott und untereinander.

Die Versöhnung Josefs mit seinen Brüdern: Ein Überblick

Was ist der Grund, dass in der Bibel der Versöhnung Josefs mit seinen Brüdern über vier Kapitel und 134 Verse dermassen viel Aufmerksamkeit geschenkt wird? Im Neuen Testament wird Josef nirgends direkt als Typus für Jesus verwendet. Trotzdem sind die Parallelen vielfältig und unübersehbar. Ich spreche darum lieber von einer „messianischen Parallele“.

Führen wir uns die Ereignisse im Überblick vor Augen. Gott schickte damals um 1800 v. Chr. eine siebenjährige überregionale Hungersnot. Diese hatte er dem ägyptischen Herrscher durch einen Traum ankündigen lassen und Josef dazu benützt, dem Regenten seinen Traum zu deuten. So konnte das Land Vorsorge treffen und über die sieben vorlaufenden Jahre gewaltige Vorräte anhäufen. Die in Palästina ansässige Familie Josefs war von der einsetzenden Hungersnot betroffen. Die fehlende Nahrung bedrohte den grossen Clan und die Herden. Das Sippenoberhaupt Jakob schickte zehn seiner Söhne auf die gefährliche, etwa 300 Kilometer weite Reise nach Ägypten, um Nahrung zu beschaffen.

Die Brüder Josefs treffen in Ägypten direkt mit dem Unterkönig Josef zusammen. Gott fügte es so, dass sie direkt auf den Manager des Pharaos trafen und nicht auf einen seiner Verwaltungsbeamten. Josef erkannte sie sofort, was zweimal vermerkt wird, die Brüder ihr Gegenüber jedoch nicht. Seit ihrem rücksichtlosen Vorgehen gegen Josef – sie verschacherten ihn für 30 Silberstücke nach Ägypten, um den lästigen Lieblingssohn Jakobs loszuwerden und dessen erbliche Begünstigung aufzuheben – waren wohl 20 Jahre vergangen. Josef war in dieser Zeit durch Tiefen gegangen. Aus dem behüteten Lieblingssohn des reichen Kleinviehhirten wurde ein Sklave im Haus des Vorstehers von Pharaos Leibgarde und dann ein Gefängnisinsasse. Gott erhob ihn nach einigen Jahren Aufenthalt aus seinem Elend und setzte ihn direkt als zweiten Regenten Ägyptens ein. Welchen Reifungsprozess hatte der junge Mann in Gottes Schule durchlaufen müssen!

Wie es zwei Träume Josefs angekündigt hatten, beugten sich die Brüder – ja genau, die Brüder, die ihn zutiefst gehasst hatten und ihm seine bevorzugte Stellung missgönnten – vor ihrem Bruder (1. Mose 42,6; 43,26; 44,14 – hier wird sogar gesagt, dass sie sich vor ihm auf die Erde warfen!). Josef testet die Gesinnung seiner Brüder. Er bezichtigt sie der Spionage, nimmt sie drei Tage in Gewahrsam und behält Simeon als Geisel zurück, um die restlichen Brüder seinen Vollbruder Benjamin herbringen zu lassen. Josef war, so sagte er es selbst, von Gottesfurcht und nicht von Rache geleitet (vgl. 42,18).

Auf dem Rückweg aus Ägypten entdeckten die neun Brüder den Kaufpreis des Getreides in ihren vollen Mehlsäcken. Der Getreidevorrat reichte nicht allzu lange für die grosse Sippe, was Josef vorausgesehen haben musste. Die Brüder bestürmten Vater Jakob, sie zu einer zweiten Reise nach Ägypten mit seinem jüngsten Sohn Benjamin (die Mutter, Jakobs Lieblingsfrau, war bei dessen Geburt gestorben) ziehen zu lassen. Durch die Nahrungsknappheit in die Enge getrieben, gab Jakob widerwillig nach.

Die zweite Reise entwickelte sich zunächst zu einem Triumpf. Nicht nur schien sich der Unterkönig nicht mehr an den Kaufpreis der ersten Getreidelieferung zu erinnern, der in ihren Säcken wieder zu ihnen zurückgekommen war. Josef bereitete seinen Brüdern einen fürstlichen Empfang mit einem grossen Gastmahl. Dass er dabei die Brüder in der richtigen Reihenfolge setzen und Benjamin die fünffache Menge auftischen liess, musste sie schon etwas irritiert haben. Alle Befürchtungen schienen sich in Luft aufzulösen. Gelöst zogen die elf Brüder von dannen. Doch auf dem Rückweg wurden sie von einem Beamten Josefs aufgehalten. Nach einer kurzen Durchsuchaktion kam der Silberbecher des Unterkönigs in Benjamins Getreidesäcken zum Vorschein. Die ganze Gesellschaft kehrte niedergeschlagen nach Ägypten zurück.

Juda, der Viertgeborene, der schon beim Verkauf Josefs eine führende Stimme hatte, übernahm auch jetzt vor Josef die Verantwortung. Mit einem herzerweichenden Plädoyer setzte er sich dieses Mal für seinen alten Vater und Josefs Vollbruder Benjamin ein. Dies war für Josef Beweis genug, sich mit seiner wahren Identität den verdutzten Brüdern zu erkennen zu geben.

Ich betrachte den Prozess der Versöhnung aus drei Blickwinkeln: Zunächst beleuchte ich das Gewicht der Sünde, die sich in einer tiefen Entfremdung in Josefs Herkunftsfamilie äusserte. Dann betrachte ich drei Anzeichen echter Reue bei den Brüdern und drei Merkmale des versöhnungsbereiten Herzens von Josef.

Das Gewicht der Sünde durch den Konflikt

Wenn ich in meiner Arbeit als Führungskräfteentwickler in Konflikten vermittle und noch häufiger Konflikte in Gruppen und Teams mit der Führungskraft beleuchte, dann ist es für jeden Beteiligten ein Leichtes, die eigene Schuld abzustreiten. Die Schuld tragen die anderen oder – noch häufiger – die ungünstigen Rahmenbedingungen. Nicht dass ich diese Faktoren abstreiten würde. Doch: Im Innersten ist diesen Führungskräften bewusst, dass sie Anteil am Konflikt haben. Die Bibel ortet die Ursache von Konflikten im sündigen Herzen des Menschen. Jesus sagt deutlich, dass die Sünde nicht von aussen – also durch Umstände oder andere – in einen Menschen hineinkommt, sondern aus seiner inneren Schaltzentrale, nämlich seinem Herzen (Mk 7,20-23).

Der Konflikt in Josefs Familie hatte seine Vorläufer übrigens schon in den vorangehenden Generationen. Urgrossvater Abrahams zwei Frauen gebaren je einen Sohn. Der eine wurde enterbt, der andere der Erbe – Ursache für schlimmen Streit zwischen den beiden Frauen. Isaaks jüngerer Sohn Jakob betrog den älteren Bruder Esau um das Erstgeburtsrecht. Esau war so erzürnt, dass er seinen Bruder umbringen wollte. Der Hass gegen Josef riss seine Brüder zu Mordabsichten hin. Sie liessen es beim Verkauf nach Ägypten bewenden. Die Familiengeschichten aus dem ersten Buch der Bibel beweisen eindrücklich, dass Sünde immer soziale Konsequenzen nach sich zieht. Die Wurzel der Übeltat an Josef waren sündige Herzen, die von Neid und Hass zerfressen waren. Kein Wunder lautet das 10. Gebot: „Du sollst nicht begehren.“ Dort liegt der Ursprung für die Übertretung der anderen Gebote.

Hass, Mordpläne, Verkauf des Bruders, Vertuschen des Vorfalls gegenüber dem Vater – all das ist nur die eine Seite der gesamten Geschichte. Der Psalmist stellt klar (Ps 105,17-22), dass Josef durch die Vorsehung Gottes einen persönlichen Läuterungsprozess durchlaufen musste. Durch seinen Verkauf nach Ägypten wurde er zum Erhalter der Familie (was Josef dreimal betont, als er sich seinen Brüdern zu erkennen gab, siehe 45,5-8). Die Vorsehung Gottes hob die Verantwortung der Brüder nicht auf. Es zeigt eindrücklich, wie Gott seine Absichten auch durch die sündigen Taten von Menschen verwirklicht. Fakt war: Die Entfremdung ging tief.

Die Täter: Drei Anzeichen echter Reue

Befassen wir uns jetzt mit den Tätern, den Brüdern Josefs. Ohne den Druck durch die Nahrungsmittelknappheit wäre der gesamte Versöhnungsprozess nie in Gang gekommen! Gott initiierte einen Prozess, der in den nächsten Wochen und Monaten in den Brüdern seine Wirkung zeigte. Das macht klar: Echte Versöhnung ist stets Gottes Werk, kein kluges Machwerk von Menschen.

Der erste Schritt zur Versöhnung geschah – so seltsam diesen auf den ersten Blick scheinen mag – durch das Beugen der Brüder von Josef. Dies ist doch ein klarer Hinweis auf die grundsätzliche Kehrtwende eines jeden Menschen vor dem wahren Josef. Nur wer sich vor ihm beugt und Seine Herrschaft über sich erkennt, kann versöhnt werden. So drückte es auch Paulus aus: Der Herrschaftswechsel vom Ich zu Christus ist der Wendepunkt im Leben eines Menschen (siehe Röm 10,9-10).

Mit dieser Anerkennung der Herrschaft und der Unterordnung verbunden war die wachsende Einsicht der eigenen Schuld. Dreimal sprechen es die Brüder Josefs aus, dass Gott ihre Schuld ans Licht brachte (42,21+28; 44,16). Das Eingeständnis, dass bei Gott kein Gras über begangenes Unrecht wächst, war ein wichtiger Schritt auf der Strasse der Versöhnung mit Josef.

Nachdem sie sich wiederholt vor Josef gebeugt hatten und sich bei ihnen die Einsicht eindrückte, dass Gott ihre Schuld zum Vorschein gebracht hatte, wollte Josef sehen, ob aus der Reue auch ein anderes Verhalten resultierte. Dass der Anführer Juda nicht nur seinen betagten Vater in Schutz nahm, sondern auch gegenüber Benjamin eine ganz andere Reaktion zeigte als bei ihm damals, offenbarte das veränderte Herzen der Brüder.

Also: Versöhnung mit Gott und anderen Menschen bedingt erstens einen Herrschaftswechsel, zweitens ein Schuldeingeständnis und drittens ein durch den Gesinnungswandel verändertes Verhalten.

Drei Merkmale eines versöhnungsbereiten Herzens

Kehren wir jetzt die Seite und betrachten die Position Josefs. Ein oberflächliches Lesen des Textes könnte zum Schluss führen, dass Josef hier ein fieses Spiel mit seinen Brüdern getrieben hat. Er wollte sich rächen und sie seine Macht spüren lassen. Doch ein genaueres Hinsehen belehrt uns eines Besseren. Josefs Handeln war keine Retourkutsche, er wollte jedoch den Gesinnungswandel der Brüder überprüfen. Ihm war es nicht um einen oberflächlichen Frieden, sondern um echte Versöhnung gelegen. Wir erkennen dreierlei:

Ein weiches Herz

Josefs Herz war nicht hart geworden durch die Jahre. Im Gegenteil: Die Schule Gottes hatte sein Herz weich werden lassen. So lesen wir an mehreren Orten, dass statt eines hämischen Grinsens oder innerer Genugtuung Tränen der Rührung über sein Gesicht rollten (42,24; 43,30; 45,2+14; 46,29). Das zeigt uns auf, dass Emotionen sehr wohl Raum haben! Das hiess jedoch nicht, dass Josef gute Miene zum bösen Spiel machte und dachte: „Schwamm darüber“ und „vergessen wir einfach, was da mal geschah“ – nein!

Einsatz für das Wohl des anderen

Es wäre für Josef ein Leichtes gewesen, seine Brüder mit einer geringen Menge Getreide oder gar mit leeren Händen zurückzuschicken. Doch er schickte sie mit vollen Säcken und dem gesamten Kaufpreis wieder zurück! Er war bis ins Detail um das Wohl seiner Familie besorgt. (Später, als er seine Brüder zurückschickte, um die Familie zu holen, gab er ihnen nicht nur Wagen, sondern eine Menge an sonstigen Gütern mit.)

Die Konfliktursache ans Licht holen

Ohne das Ansprechen von Konfliktursachen und das Bekenntnis kann es keine rechte Aussöhnung stattfinden. Darum sprechen wir von „Scheinfrieden“. Josef war an einer echten Aussöhnung interessiert, nicht an einem Scheinfrieden! Als die Ursachen dann auf dem Tisch lagen, war es für Josef dann auch endgültig erledigt. Nach dem Tod des Sippenoberhaupts Jakob waren die Brüder besorgt, ob sich nun Josef rächen würde. Josef verwies erneut auf die gnädige Vorsehung Gottes (50,19-21).

Wenn wir von der Geschichte etwas Abstand nehmen, erkennen wir wiederum verblüffende Parallelen Josefs mit Christus. Auch Jesus war innerlich bewegt, als er sein ermattetes und vernachlässigtes (!) Volk sah (Mt 9,36). Er handelte nicht mit uns, wie wir es in unserer Sünde verdient hätten (Ps 103,10). Und genau wie Josef ist es auch bei Christus so, dass für eine echte Versöhnung Gottes Licht auf unsere Bosheit und Sünde fallen muss. Wer die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht und verweigert es nicht (Joh 3,19-21).

Drei Anwendungen für zwischenmenschliche Versöhnung

Um eine ausgewogene Sicht auf Konfliktlösungen zu erhalten, muss ich hier zwei Punkte ergänzen: Erstens ist es eine Tatsache, dass in diesem Leben nicht alle Konflikte gelöst werden können – auch unter Christen nicht. Die Ursache dafür ist unsere Herzenshärte. Paulus und Barnabas trennten sich nach einer Auseinandersetzung (Apg 15,36-41). Paulus schreibt, dass wir mit allen Menschen in Frieden leben sollen und schränkt sogleich ein: „so viel an uns liegt“ (Röm 12,18). Zweitens bedeutet es nicht, dass gesetzwidriges Verhalten nicht bestraft werden sollte. Sexueller Missbrauch, um ein Beispiel zu nennen, gehört von Staates wegen verfolgt. Petrus stellt heraus, dass wir zurecht bestraft werden, wenn wir morden oder Diebstahl begehen (1Petr 4,15). Zudem müssen wir berücksichtigen, dass Folgen von Sünden lebenslang bestehen bleiben. Man denke dabei nur an Davids Sünde mit Bathseba, welche sein weiteres Leben überschattete.

Welche Hinweise gibt uns Josefs Geschichte für die zwischenmenschliche Versöhnung? In meiner Tätigkeit als Führungskräfteentwickler habe ich vor allem zwei säkulare Strategien entdeckt. Entweder versucht man Unrecht durch positives Denken zu überdecken. So wird Schuld heruntergespielt. Oder es wird von Unrecht abgelenkt und mit Ersatzhandlungen (Konsum, Süchte) betäubt. Beides raubt Kraft und Energie. Von Christus und seiner Versöhnung her gedacht sehe ich folgende Hinweise:

Gründe deine Versöhnungsbereitschaft nie auf deinem Wohlwollen, sondern auf Gottes Werk!

Unser Heldenmut und unsere Tugendhaftigkeit reichen nicht aus, um Gott zu gefallen. Stephanus, der erste Märtyrer der christlichen Kirche, ist uns hierin ein Vorbild. Von den Steinen der Juden getroffen, liess ihn Gott einen Blick in die Herrlichkeit tun. Erst mit dieser Perspektive im Blick konnte er anschliessend seinen himmlischen Vater bitten, ihnen diese Sünde nicht anzurechnen (Apg 7,56+60).

Versöhnung braucht Zeit.

Der Konflikt und die Entfremdung in Josefs Herkunftsfamilie wogen schwer und gingen tief. Josef wollte sichergehen, dass kein oberflächlicher Friede geschlossen wurde. Wir dürfen nicht der irrigen Ansicht verfallen, wir könnten alle Probleme in einem einzigen Gespräch lösen.

Auch Unangenehmes ans Licht bringen.

Gottes Gesetz macht deutlich: Wir sollen unseren Bruder nicht hassen, sondern ihn ernstlich zurechtweisen (3.Mose 19,17). Irrigerweise hat sich unter Christen Konfliktvermeidung als Tugend etabliert. Dies leistet Verbitterung und weiteren Sünden Vorschub. Wir sollen Unrecht an Gottes Licht bringen und vor ihm bekennen. Dann müssen wir es nicht unter den Teppich kehren, sondern durch seine Gerechtigkeit bedecken lassen!

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