Evangelisch-reformierte Kirche Westminster Bekenntnisses in Winterthur

Der Untergang Judas und der Trost der Gerechten

Predigt zu Jesaja 3,10-11.

Lesung: Jesaja 3,1-15.

Im Buch Jesaja schlagen wir ein neues Kapitel auf. Aber mit einem neuen Kapitel beginnt nicht unbedingt auch ein neues Thema. Wir befinden uns immer noch im Anfangsteil des Buches, in der Vision des Propheten, die ganz am Anfang im Kapitel 1 und erneut am Beginn des Kapitels 2 angekündigt wurde. Jesaja schaut immer noch das Wort des Herrn über Juda und Jerusalem (vgl. Jesaja 1,1–2; 2,1). Wir haben bereits einzelne Elemente dieser Vision behandelt: Wir haben etwas vom geistlichen Zustand des Volkes Gottes gelesen, der sehr ernüchternd ist; vom bevorstehenden Gericht, von einer Erhöhung und Befriedung im Reich Gottes und von dem Aufruf, die weltlichen Götzen fahrenzulassen und sich auf den Weg des Herrn zu wenden. Das Kapitel 2 endete ja mit dem Befehl an Juda und Jerusalem: „So laßt nun ab von dem Menschen“ (Jesaja 2,22)!

An dieser Stelle setzt der heute gelesene Text ein. Das Volk hat den Aufruf von eben noch im Ohr! Und jetzt hört es den Grund, warum es dem Herrn so ernst ist. Unser Kapitel beginnt mit dem Wort „denn“, es liefert also eine Begründung für das vorher Gesagte: „Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Licht des Herrn!“ – das war der Aufruf in Jesaja 2,5. „So laßt nun ab von dem Menschen“ – das war die negative Wiederholung und Bekräftigung in Vers 22. „Denn siehe“ – hier sieht Jesaja in seiner Vision nun den Grund für die eben erfolgten Ermahnungen: Siehe, der Herr schreitet zum Gericht über Juda und Jerusalem!

Dieses Gericht – das werden wir im weiteren Verlauf gleich sehen – wird Land und Volk in eine durchaus desolate, verzweifelte Lage stürzen. Aber wie wir im Verlauf der Predigtreihe schon mehrfach erlebt haben, beläßt es der Heilige Geist, der hier durch Jesaja spricht, auch diesmal nicht beim Schwarzmalen: Plötzlich, ganz unvermittelt lesen wir im Vers 10 ein Wort des Trostes, um dann in Vers 11 sogleich wieder in die Untergangsstimmung zu verfallen. Diese beiden Verse 10 und 11 sollen die Grundlage für die heutige Wortverkündigung bilden, die ich unter das Thema stellen möchte: „Der Untergang Judas und der Trost der Gerechten“. Und wir wollen gemeinsam auf drei Punkte achten:

  1. Judas Fall ist der Lohn der Gottlosigkeit
  2. Durch Judas Fall werden die Gerechten errettet
  3. Durch Judas Fall breitet Gott sein Reich auf alle Völker aus

Judas Fall ist der Lohn der Gottlosigkeit

Der Text spricht vom Untergang Judas. Wir lesen davon, wie alles, worauf sich das Volk so lange verlassen hat, verschwinden wird. „Stab und Stütze“ (Vers 1), das heißt die Dinge, an denen sich Juda aufgerichtet, auf die Juda sich gestützt, auf die Juda vertraut hat, werden weggenommen. An welche Stützen haben wir dabei zu denken? Nun, der Text wird sehr konkret:

…​ den Helden und den Kriegsmann, den Richter und den Propheten, den Wahrsager und den Ältesten, den Obersten über Fünfzig und den Hochangesehenen, den Ratgeber samt dem Meister in Künsten und den Zauberkundigen (Verse 1– 3).

Merken wir etwas? Erinnern wir uns an den Aufruf, den wir beim letzten Mal betrachtet und vorhin noch einmal kurz erwähnt haben: „Laßt ab vom Menschen!“? Genau diese Menschen, die Starken und Weisen und Mächtigen, zu denen das Volk aufblickte, an die es sich hängte, auf die es sich verließ, auf die es sich stützte, die werden fallen, und mit ihnen fällt das Volk. Es ist wie bei einem Greis, der auf Krücken angewiesen ist: Nimmt man ihm die Krücken weg, so kann er sich nicht mehr aufrecht halten und fällt um. Genauso fällt auch Juda, sobald es seiner Stützen beraubt ist, in sich zusammen.

In ihrer Blindheit versuchen sie sogar noch, die gleichen Stützen, die eben mit großem Krachen zerbrochen sind und sie mit zu Boden gerissen haben, wieder herzurichten. Einer schiebt dem anderen die Verantwortung zu: Egal wer, Hauptsache, es findet sich irgendein Mensch, an dessen Worten und Taten wir uns wieder aufrichten können! Aber genau das war ihnen doch zum Verhängnis geworden! All die menschengemachten Regeln und Ordnungen, mit denen sie ihre Sünden kaschieren und kleinreden konnten, mit denen sie ihre Gottlosigkeit als Tugend verkaufen konnten, mit denen sie ein Leben fern von Gottes Geboten führten und Gott den Rücken zukehrten: das alles hatte sie doch zu Fall kommen lassen! So lesen wir es:

Denn Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen, weil ihre Zungen und ihre Taten gegen den Herrn gerichtet sind, um den Augen seiner Majestät zu trotzen. Der Ausdruck ihres Angesichts zeugt gegen sie, und von ihren Sünden sprechen sie offen wie die Sodomiter und verbergen sie nicht. Wehe ihrer Seele, denn sie fügen sich selbst Schaden zu! (Verse 8–9)

Zungen und Taten, Worte und Werke sind Zeugen gegen Juda und Jerusalem. Ihr Verfall ist sehr weit fortgeschritten. Machen wir uns nichts vor: Jeder Mensch ist Sünder, nicht nur in seinem Wesen, sondern auch in seinem Wirken. Täglich begehen wir Sünden, und alle Sünden sind letztlich immer gegen Gott gerichtet. Wir sündigen an ihm. Aber diese ständige Gegenwärtigkeit der Sünde sollte uns doch nicht dazu verleiten zu glauben, das sei normal und gehöre irgendwie dazu. Genau das war aber in Juda geschehen: Die Sünde wurde erst kleingeredet, dann zu einer alltäglichen Angelegenheit, und schließlich war es geradezu anormal, nicht offen und stolz zuzugeben, daß man in Sünden lebe. Die Sünde wurde in der Öffentlichkeit hochgejubelt, ihre Protagonisten waren hochangesehene Persönlichkeiten, und wer es wagte, Stellung dagegen zu beziehen, galt als mittelalterlicher Spießer, als Fundamentalist und Gefahr für die Gesellschaft. Woran können wir das festmachen? Sodom ist hier erwähnt! Wir erinnern uns, wie Lot seinerzeit versucht hatte, die Männer von Sodom davon abzuhalten, sich an seinen Gästen zu vergehen, und wie die Sodomiter daraufhin wutschnaubend gegen ihn vordrangen. Nein, nicht etwa die Männer Sodoms waren entartet und gefährlich, sondern Lot, dieser engstirnige Frömmling! Nicht etwa die Gottlosen haben ein Problem, sondern die Gerechten – so der Eindruck, der sich auch zur Zeit unseres Textes in Juda aufdrängte.

Aber der Herr schaut dem Treiben nicht endlos zu. Seine Geduld und Langmut ist irgendwann aufgebraucht. Er macht sich auf, dem sündigen Volk Stab und Stütze zu entreißen. Und „wehe ihrer Seele, denn sie fügen sich selbst Schaden zu!“ (Vers 9). Der Schaden ist gewaltig. Die Entwicklungen, die uns im Text geschildert werden, sind ja nur ein ganz schwacher Vorgeschmack. Wir haben hier das alttestamentliche Bilderbuch vor uns, in dem Gottes Handeln sehr anschaulich, sehr praktisch und ganz unmittelbar geschildert wird. Und wir wollen doch nicht behaupten, Gottes Gericht über die Gottlosigkeit Judas erschöpfe sich in der angedeuteten Hungersnot oder der drohenden Anarchie. Wir kennen doch Gottes Bußenkatalog für Sünde. Er ist sehr kurz. Es gibt nur eine einzige Strafe: den Tod (Römer 6,23).

„Wehe ihrer Seele! …​ Wehe dem Gottlosen! Ihm geht es schlecht; denn was er mit seinen Händen getan hat, das wird ihm angetan werden!“ (Vers 11). Wer Gott den Rücken zuwendet, dem wendet Gott den Rücken zu. Wer in der Welt Gottes Zorn auf sich zieht und seine Gnade verwirft, den wird Gott in Ewigkeit verwerfen und unter seinem Zorn lassen. Das sind die Früchte, die Juda und Jerusalem, über die Jesaja hier prophezeit, ernten werden.

Durch Judas Fall werden die Gerechten gerettet

Jetzt stellen wir aber die Frage: Ist denn in Juda nur Gottlosigkeit übriggeblieben? Haben wir nicht vor einigen Wochen von einem Überrest gelesen, von der Tochter Zion, die wie eine Hütte im Weinberg, wie ein Wachthäuschen im Gurkenfeld, wie eine belagerte Stadt mitten in Juda verblieben ist (vgl. Jesaja 1,8)?

Ja, das haben wir. Und dieser Überrest ist nicht mittlerweile untergegangen, sondern ist durch die Gnade Gottes bewahrt worden, und er wird nun in unserem Vers 10 angesprochen: „Sagt den Gerechten, daß es ihnen gut gehen wird; denn sie werden die Frucht ihrer Taten genießen.“ Die Gerechten! Das sind nicht diejenigen, die keine Sünde haben – solche gibt es nicht. Das sind also nicht Menschen, die aus sich selbst heraus gerecht sein wollen. Sondern das sind die, die Gott aus Gnade für gerecht erklärt hat. Nicht der Mensch wirkt Gerechtigkeit, sondern Gott. Gott stellt die Gerechtigkeit wieder her, indem er seinem Zorn über die Sünde Raum gibt; indem er diesen Zorn auf dem Einzigen entlädt, der imstande ist, diesen Zorn zu tragen; indem er also die Strafe für die Sünden seiner Gerechten auf Jesus Christus legt und an ihm stellvertretend für sie das Urteil vollstreckt.

Den Gerechten, denjenigen, die in Jesus Christus Vergebung ihrer Sünden suchen und besitzen, wird hier Trost zugesprochen. Ihnen wird es „gut gehen“. Dabei ist die Übersetzung an dieser Stelle etwas ungenau, denn der Text redet eigentlich nicht davon, daß es ihnen (zukünftig) gut gehen wird: Jetzt müßten sie zwar eine Zeit des Schreckens durchleben, aber hinterher werde alles wieder gut. Nein, wörtlich steht hier: Sagt den Gerechten, daß es ihnen gut geht – jetzt! Inmitten des Gerichts, inmitten des Zusammenbruchs Judas und Jerusalems hört die übriggebliebene Tochter Zion ein Wort des Trostes. Der Herr fordert die Propheten, die Verkündiger des Wortes Gottes und überhaupt alle, die er hier zu Zeugen ruft, auf: Tröstet die Tochter Zion! Sagt den Gerechten, daß alles in Ordnung ist, daß sie keine Angst zu haben brauchen, weil das, was mit Juda geschieht, zu ihrem Besten dient.

Erinnern wir uns auch heute wieder daran, daß über dem ganzen Buch Jesaja ein Vers schwebt, den wir bereits besprochen haben, ein richtiger Merkvers, Jesaja 1,27:

Zion wird durch Recht [oder: Gericht] erlöst werden, und seine Bekehrten durch Gerechtigkeit.

So erstaunlich es klingen mag: Der Fall Judas nützt den Gerechten! Warum? Weil er Gottes Gericht über die Sünde ist. Was hier mit dem Volk Gottes geschieht, ist ein Vorschatten von Gottes Gericht. Es wird noch weitere Vorschatten geben. Die Babylonier rüsten bereits zum Feldzug gegen Jerusalem. Eroberung und Verbannung stehen bevor. Das sind alles Hinweise darauf, daß der Herr zum großen Gericht über die Sünde schreitet. Und in allem Elend, das Juda treffen wird, ist die Tochter Zion mittendrin. Die Gerechten sind genauso betroffen wie die Ungerechten. Die Gerechten werden genauso leiden, sie werden genauso von den Eroberern hingeschlachtet, sie werden genauso in die Verbannung nach Babylon weggeführt. Aber während das alles für die Ungerechten die ersten Stufen hinab in den Abgrund des ewigen Todes sind, sind es für die Gerechten die ersten Stufen hinauf nach Golgota. Durch alles Chaos, durch alle finsteren Wolken hindurch erblicken sie am Horizont das Kreuz. Dort hinauf führt ihr Weg. Dort hinauf trägt Jesus Christus ihre Schuld. Dort wird ihr Schuldschein, auf dem eine unendlich große Zahl steht, ans Kreuz genagelt, mit dem Vermerk: vollständig bezahlt vom König der Juden.

„Sagt den Gerechten, daß es ihnen gut gehen wird; denn sie werden die Frucht ihrer Taten genießen.“ Die Frucht ihrer Taten? Nein, die Frucht der Tat, die Christus stellvertretend für sie tut. An den Früchten ihrer eigenen Taten hätten die Gerechten keine Freude. Im Gegenteil, als Teil Judas erleben sie ja gerade selbst, wohin die Taten, die auf Menschensatzung und eigenes Gutdünken gründen, letztlich führen. Diese Früchte sind ungenießbar, ja tödlich. Aber auf Golgota wachsen Früchte des Lebens. Christus hat den Tod besiegt und das ewige Leben erworben, ein ewiges Leben in Herrlichkeit bei Gott. Und das nicht nur für sich selbst, sondern gerade für alle, die der Vater ihm zu diesem Zweck gegeben hatte, für alle, die in seinem Tod und seiner Auferstehung in ihm waren, für alle, die durch Glauben mit ihm vereint waren und sind und sein werden.

Durch den Fall Judas breitet Gott sein Reich auf alle Völker aus

Der Fall Judas und Jerusalems bedeutet aber nicht nur Errettung für den Überrest in Zion. Er hat noch eine weitere sehr praktische Folge. Und auch jetzt erinnere ich an etwas, das wir bereits vor ein paar Wochen besprochen haben. (Ihr merkt: Wer immer gut aufgepaßt hat, ist jetzt im Vorteil!) Wir lasen nämlich am Anfang des Kapitels 2 von einer Erhöhung des Berges Zion und davon, daß von allen Enden der Welt Menschen sich aufmachen, um nach Zion zu strömen.

Aber nun überlegen wir einmal ganz praktisch: Ist denn für all die Menschen, die von weither herbeiströmen, überhaupt Platz? Das Land Kanaan ist doch schon bewohnt. Juda, Israel, Abrahams Nachkommen im Fleisch, haben das Land als ihr Erbteil in Besitz genommen. Und dieses Land Kanaan mit der Hauptstadt Jerusalem ist ja nicht irgendein Land, sondern ist ein Bild für das Reich Gottes. Wer im Alten Bund in Kanaan lebte, der stand im Reich Gottes. Wer im Alten Bund ins Reich Gottes hineinwollte, mußte erst nach Kanaan einreisen und ein Teil Israels werden. Das Land ist also bewohnt, das Reich ist voll, woher soll der Platz für die Leute kommen, die da angeblich aus allen Völkern und Sprachen und Nationen herbeiströmen sollen?

Die Antwort ist sehr einfach, wenn auch ziemlich bitter: Es wird Platz geschaffen durch den Fall Judas! Der Untergang des fleischlichen Israels ermöglicht den Eingang des geistlichen Israels, des Volkes Gottes aus Juden und Heiden. Das hat Jesus selbst angekündigt, als er zu den Obersten Israels redete:

Habt ihr noch nie in den Schriften gelesen: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.‘ Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschmettert werden; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen. (Matthäus 21,42–44)

Wer jetzt einwendet, daß das ja alles richtig sei, aber auf der anderen Seite stünden doch die Verheißungen Gottes an Israel, die nicht ungültig gemacht werden dürften, für den gibt, wie wir alle wissen, der Apostel Paulus die Antwort in Römer 11. Der Fall Judas ist der Reichtum der Welt geworden (Römer 11,12). Denn was geschieht? Die freigewordenen Plätze am Ölbaum Israel werden aufgefüllt mit wilden, heidnischen Ölzweigen (vgl. Römer 11,27). Und was ist das Ergebnis? Ein vollständiger Ölbaum: „Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: ‚Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.‘“ (Römer 11,25–27)

Ein vollzähliges Israel! Es sieht vielleicht etwas anders aus, als mach einer ursprünglich erwartet hatte. Es besteht nicht nur aus natürlichen Nachkommen Abrahams, sondern auch aus zahllosen Menschen, die ihre Herkunft nicht auf Abraham zurückführen können. Aber es ist zweifellos ein vollzähliges Israel, das da, bildlich gesprochen, auf dem erhöhten Berg Zion gesammelt wird. Denn Judas Fall ist der Reichtum der Heiden geworden, und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet.

Somit hält der Predigttext doch in der Tat eine ganze Menge Trost bereit. Trost – wohlgemerkt – für die Gerechten! Also für die, welche nicht etwa sich selbst für gerecht halten und entsprechend leben, sondern für die, die wissen: Ich bin durch und durch ungerecht. Gerecht werde ich nur außerhalb von mir selbst, in Jesus Christus. Gerecht werde ich nur, indem ich mit der Gerechtigkeit bekleidet werde, die Christus erworben hat. Wer das glaubt, den können Gerichts- und Untergangsdrohungen nicht schrecken. Der braucht auch in den schlimmsten Tragödien nicht zusammenzubrechen, weil weltliche Stäbe und Stützen wegknicken, sondern der darf sich an der Erkenntnis festhalten: Gott hält alle Zügel fest in der Hand. Auch wenn ich nicht begreife, warum dies oder jenes geschieht, eines weiß ich: Mein Herr Christus regiert, und er regiert gut und weise und gerecht. Juda mag untergehen, Zion mag aufs Äußerste bedrängt werden, doch Gott trägt sein Volk durch alles hindurch. Er sammelt es, er bewahrt es, er verherrlicht es.

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