Evangelisch-reformierte Kirche Westminster Bekenntnisses in Winterthur

Name der Kirche

Der Name ERKWB bedeutet ausgeschrieben Evangelisch-reformierte Kirche Westminster Bekenntnisses.

Evangelisch

Das Evangelium ist die gute Nachricht vom Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus. Der ewige Sohn Gottes wurde Mensch und lebte vollkommen gerecht, ohne eine einzige Sünde zu tun. Er nahm die Strafe der Sünder auf sich und starb öffentlich an einem Kreuz. Am dritten Tag ist er auferstanden und überwand den Tod und seine Macht. Wer an Christus glaubt, erhält seine Gerechtigkeit, die Vergebung aller Sünden und das ewige Leben.

Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, die jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.
(2. Timotheus 1,9-10)

Die Botschaft von der Erlösung in Jesus Christus wurde im Verlaufe der Jahrhunderte von Irrlehren und menschlichen Traditionen überwuchert. Die Reformatoren befreiten die christliche Lehre von Zusätzen. Dem Evangelium gemäss wollten sie glauben und die Kirche gestalten – das war und ist unter evangelisch zu verstehen.

Was ist das Evangelium?

Reformiert

Die Neubesinnung auf die Wurzeln des Glaubens, veränderte einst die Kirche und den Glauben. Sie wurden reformiert. Das heisst, in die ursprüngliche Gestalt zurückgeformt. Der Glaube und seine praktische Umsetzung, die Lehre, der Gottesdienst und die Ordnung der Kirche wurden nach dem Vorbild der Bibel gestaltet.

Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verändern durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
(Römer 12,2)

Dieser Vorgang ist nicht abgeschlossen. Jede Generation muss sich am Ursprung orientieren. Darum steht die kirchliche Gemeinschaft im Gegensatz zum heutigen Hang, sich dem Zeitgeist, modischen Trends und Spekulation auf menschlichen Erfolg zu unterwerfen.

Westminster Bekenntnis

In einem Bekenntnis wird öffentlich Rechenschaft über den Glauben gegeben. Im Laufe der Geschichte sind diverse Dokumente entstanden, die Auskunft geben, welche Lehren von der Kirche verkündigt werden und worauf sich der christliche Glaube stützt.

Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.
(1. Petrus 3,15)

1643 berief das Parlament von England 121 Theologen, um ein Glaubensbekenntnis zu verfassen. Sie berieten von 1643 bis 1647, was für die reformierte Kirche in England verbindlich sein soll. Die Fülle der Ratgeber und die Dauer, während der um Einheit gerungen wurde, macht das erarbeitete Dokument einzigartig in der Kirchengeschichte. In der Folge wurde das Bekenntnis von presbyterianischen Missionaren in die ganze Welt getragen.

Heute gilt das Westminster Bekenntnis als letzte grosse Bekenntnisschrift, zu der sich Reformierte auf der ganzen Welt bekennen. Die Pfarrer der ERKWB sind verpflichtet, in Übereinstimmung mit diesem Bekenntnis zu lehren und zu predigen.

Das Westminster Bekenntnis